Programmplaner: Anleitung
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer: 691800
Erstellt am 2010/03/05, zuletzt geändert am 2010/03/05
Für jeden Programmteil gibt es in einen Programmplaner. Die Anleitung beschreibt, in welchen Schritten er im Rahmen der jeweiligen „Einführung“ vom Teilnehmer ausgefüllt wird und welche Rollen Leiter und Betreuer der Aktivität dabei haben.
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
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Für jeden Programmteil gibt es in einen Programmplaner. Die Anleitung beschreibt, in welchen Schritten er im Rahmen der jeweiligen „Einführung“ vom Teilnehmer ausgefüllt wird und welche Rollen Leiter und Betreuer der Aktivität dabei haben.
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Grundsätze
Ziele und Inhalte
Zu jedem Programmteil gibt es für den Qualipass zum Jugendabzeichen Baden-Württemberg bzw. das Teilnehmer-Logbuch sowie die Helferblätter einen speziellen Programmplaner („Planer“).
Der jeweilige Planer wird vom Teilnehmer im Rahmen des Prozesselements „Vorbereitung“ für jeden Programmteil in mehreren Schritten so detailliert und sorgfältig wie möglich ausgefüllt. Für die Fixierung von wichtigen Terminen kann bereits die Nachweisliste zum Programmteil verwendet werden. Leiter und Betreuer der Aktivität helfen nur soweit erforderlich.
Der fertige Planer gilt als „Vertrag“ zwischen Teilnehmer und Betreuer, mit dessen Erfüllung der Programmteil auf der betreffenden Stufe erfolgreich abgeschlossen wird. Das Original wird vom Teilnehmer im Logbuch bzw. im Qualipass abgelegt, je eine Kopie bleibt beim Betreuer der Aktivität (Helferblätter) und beim Leiter (Teilnahme-Dokumentation).
Mit dem Einsatz des Planers kann begonnen werden, sobald die allgemeinen Programmgrundsätze sowie die speziellen Vorgaben zum Programmteil hinreichend verstanden sind.
Hilfsmittel sind die entsprechenden Infoblätter, insbesondere
Ideensammlung zum Programmteil;
Auswahlliste zum Programmteil (Programmteil Expeditionen: Ablaufplan und Stoffplan).
Gliederung und Zuständigkeiten
Der Programmplaner ist entsprechend der Zuständigkeit von Leiter (d.h. den Verantwortlichen für den Teilnahmeprozess insgesamt) und dem Betreuer der Aktivität (Ausbilder, Aufsichtsperson oder Gutachter) gegliedert.
Es kümmern sich
der Leiter um die erste Seite (Kurzbeschreibung der Vorgaben des Programmteils und Felder zur Vorplanung);
der Betreuer der Aktivität um die zweite Seite (mit viel Platz zur formlosen Beschreibung der Feinplanung).
Der Leiter unterstützt den Betreuer in Bezug auf den Einsatz des Planers. Er
stellt den Planer mit den Helferblättern zur Verfügung;
erläutert den Einsatz des Planers;
berät ggf. beim Ausformulieren des Detailplans.
Ablauf
Teilnehmer und Betreuer der Aktivität erhalten den Planer mit den weiteren Unterlagen über den Leiter mit dem Teilnehmer-Logbuch bzw. den Helferblättern.
Der Teilnehmer
füllt die Vorderseite des Bogens eigenständig aus;
überlegt sich für die Rückseite des Bogens die grobe Zeitplanung sowie möglichst auch schon Details zu den Inhalten der geplanten Aktivität.
Der Leiter prüft, ob
die Aktivität
tatsächlich zur Aktivitätengruppe (und damit zum Programmteil) gehört;
zusammen mit der Planung für die anderen Programmteile ein stimmiges Gesamtprogramm ergibt, das den Teilnehmer herausfordert, aber nicht überfordert;
der Zeitplan
die Mindestvorgaben von Programmteil und Programmstufe erfüllt,
zusammen mit der Zeitplanung der anderen Programmteile stimmig ist.
Der Betreuer der Aktivität
genehmigt die Zeitplanung (ggf. nach notwendigen Änderungen) und sorgt ggf. dafür, dass die endgültigen Termine in der Nachweis-Liste fixiert werden;
hilft bei der Ausformulierung des vorgesehenen Programms (ggf. genügt eine stichwortartige Liste);
berät bei der Planung eines Kleinprojekts oder einer Vorführung, mit der die Aktivität ggf. abgeschlossen werden soll.
Betreuer und Leiter kopierten den fertigen Planer und soweit benutzt auch die Nachweis-Liste und legen die Kopien in ihren Unterlagen ab.
Beispiele
Dienst: Seniorenheim (neu)
Ich weiß, dass viele ältere Menschen gerne basteln und spielen, das Personal in unserem Seniorenheim aber zu wenig Zeit für solche Aktivitäten hat. Außerdem freuen sich die älteren Menschen über regelmäßige Besuche, vor allem von jungen Leuten. Mir machen vor allem Brett- und Kartenspiele viel Spaß, die mir mein Großvater beigebracht hat.
Im Seniorenheim war ich beim Erkunden der Möglichkeiten für den Dienst zum ersten Mal. Meine Betreuerin ist Frau S. Ich habe mit ihr bei meinem zweiten Besuch insgesamt zwölf Termine mit je eineinhalb Stunden jeweils am Mittwochnachmittag im Zeitraum von November 2009 bis März 2010 vereinbart und diese auch schon in die Nachweis-Liste eingetragen. Frau S. kannte das Programm schon, da sie auch schon andere Schüler bei ihrem Dienst betreut hat.
In den ersten Wochen werde ich vor allem lernen, wie alles funktioniert und ausprobieren, was den Leuten, die mit Frau S. zuteilt, Spaß macht. Dabei werde ich anfangs sicher noch viel Hilfe benötigen. Im zweiten Teil plane ich dann meinen „Abschlussnachmittag“, an dem ich ganz eigenständig mit meiner Gruppe arbeiten und etwas Besonderes machen werde. Dabei wird mich auch mein Leiter besuchen.
Expeditionen (neu)
Rahmen
Gruppe: Mädchengruppe 8a
Thema: Auf den Spuren der Römer (Details: Routenplan)
Gebiet: Bauland
Termine (ggf. in der Nachweis-Liste fixiert)
Erste-Hilfe-Kurs:
Expeditionsausbildung:
Planung Probetour:
Probetour:
Planung Expedition:
Expedition:
Erstellung Bericht:
Bericht
Talente: Theater-AG (2. Jahr)
Zeitplan
Proben: das ganze Schuljahr wöchentlich eineinhalb Stunden währen der Schulzeit
Generalproben: drei – abends in den beiden Wochen vor der Premiere (Termine in der Nachweisliste)
Aufführungen: zwei am Schuljahresende nds in den beiden Wochen vor der Premiere (Termine in der Nachweisliste)
Programm
Stück: Peter Shaffers „Komödie im Dunkeln“
Rolle: Margret Furnival
Details: AG-Beschreibung (ggf. einkleben)
Fitness: Joggen mit Freundin (Anfänger)
Zeitplan
März bis Juni wöchentlich insgesamt 2 Stunden Laufzeit an drei bis vier Abendterminen
Programm
Grundlage: Tätigkeitsprofil „Laufen“
Prozess: Die in der halben Stunde zurückgelegte Strecke langsam erhöhen (Protokoll: Nachweisliste)
Route: Rundweg „Gieß“
