Teilnehmerporträt: Sachaspekte
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer: 657200
Erstellt am 2008/10/01, zuletzt geändert am 2008/10/01
Das Porträt soll die Verwirklichung des Mottos „Du kannst mehr als du glaubst“ im individuellen Teilnahmeprozess darstellen. Es ist deshalb mehr als eine Übersicht der Aktivitäten in den Programmteilen.
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
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Das Porträt soll die Verwirklichung des Mottos „Du kannst mehr als du glaubst“ im individuellen Teilnahmeprozess darstellen. Es ist deshalb mehr als eine Übersicht der Aktivitäten in den Programmteilen.
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Unter dem Motto „Du kannst mehr als du glaubst“ will das Internationale Jugendprogramm jungen Menschen ein Programm zur Persönlichkeitsbildung bieten, das herausfordert, sich lohnt und Spaß macht sowie von höchster Qualität und größtmöglicher Reichweite ist. (Leitbild)
Zielsetzung
Im Kurzporträt soll die individuelle Verwirklichung des Mottos „Du kannst mehr als du glaubst!“ und damit der persönliche Erfolg des Programms dargestellt werden. Es ist damit mehr als eine Übersicht der Aktivitäten in den Programmteilen.
Diese Anleitung will hierbei inhaltliche Hilfestellung leisten. Die Kunst der Ausformulierung für eine Veröffentlichung z.B. in einer Artikelserie in der Tageszeitung oder in NETZWERK wird beim Leitungs- und Reporterlehrgang bzw. bei der Sommerschule geübt.
Orientierung bieten die
„Grundprinzipien“ (insbesondere Punkte 1 und 9)
„Verpflichtung“ (insbesondere zweitletzter Punkt).
Aufgabe
Ermittelt werden soll vor allem das Resultat der Programmteilnahme in Bezug auf die persönlichen Kompetenzen, die über die Tätigkeiten in den Programmteilen entwickelt worden sind.
Die Aktivitäten in den Programmteilen und deren im Begleitheft dokumentierte Ergebnisse sind hierfür in der Regel nur der Ausgangspunkt.
Aber über deren Analyse ergeben sich die Fragestellungen, die dann im Gespräch mit dem Teilnehmer (oder auch „bildhafteren“ Ausdrucksformen, s.u.) in die „Tiefe“ führen.
Schwierigkeiten
Die Herausforderung definiert sich relativ zur Gesamtpersönlichkeit bzw. zu den Fähigkeiten in den Tätigkeitsgebieten.
Die persönlichen Eindrücke des „Begleiters“ sind naturgemäß umfassend, aber subjektiv. Oft ist es besser, wie beim Gold-Gutachten jemand anderen hinzuzuziehen bzw. die Aufgabe ganz zu delegieren (in diesem Fall wird der Begleiter in der Regel auch selbst interviewt).
Das Begleitheft gibt über die Tagesablauf und Lebensumstände nur wenig Auskunft. Bei Schülern ist ein Stundenplan deshalb eine große Hilfe. [Oft lohnt sich die Erstellung eines Wochenplans mit Fahrzeiten zur Schule und Fixpunkten in der Freizeit.]
Die „Kernbotschaft“ lässt sich oft nicht im verbalen Austausch finden (vor allem bei jüngeren Teilnehmern), sondern erfordert oft Methoden, die unter die Oberfläche gehen, z.B. darstellende.
Die Fragen geraten leicht zu direkt und suggestiv. Sobald sie aber die Antwort vorwegnehmen, sind sie wertlos.
Fragen
Ausgangsfragen dienen dazu
sich ein Bild über den Teilnehmer zu verschaffen;
Details zu klären, sie wichtig, aber aus dem persönlichen Dossier (Begleitheft und andere Unterlagen) nicht ersichtlich sind.
Grundsatzfragen sind zum Beispiel:
Gab es ein Schlüsselerlebnis oder eine Schlüsselgeschichte?
Welcher Programmteil war inwiefern der wichtigste bzw. der unwichtigste, der schwierigste oder der leichteste, der schönste oder der unangenehmste?
Was würdest du im Nachhinein anders machen?
Kannst du an dir einen Unterschied zwischen vorher und nachher feststellen? Welchen?
Machst du weiter? Warum?
Würdest du das Programm an andere weiterempfehlen? Warum?
Ablauf
Sich ein Bild des Teilnehmers verschaffen über
Stunden- bzw. Wochenplan
Formulare f35, f38
Begleitheft
„Challenge Target“
Fragekatalog für Interview vorbereiten
Interview durchführen und dokumentieren
Kurzporträt verfassen
Feedback dazu einholen.
