Verzahnen des Programms
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer: 572904
Erstellt am 2006/03/05, zuletzt geändert am 2010/02/23, begonnen am 1997/01/20
Das Programm ist keine Organisation, sondern wird von Einrichtungen und Organisationen angeboten, um ihren Auftrag noch besser erfüllen zu können. Es ist deshalb auch umso erfolgreicher, je besser es gelingt, es mit der Tagesarbeit der Einrichtung zu „verzahnen“
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer:
Erstellt am: 20. Januar 1997, geändert am:
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Das Programm ist keine Organisation, sondern wird von Einrichtungen und Organisationen angeboten, um ihren Auftrag noch besser erfüllen zu können. Es ist deshalb auch umso erfolgreicher, je besser es gelingt, es mit der Tagesarbeit der Einrichtung zu „verzahnen“
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Das Programm ist keine Organisation, sondern wird von Einrichtungen und Organisationen angeboten, um ihren Auftrag noch besser erfüllen zu können. Es ist deshalb auch umso erfolgreicher, je besser es der Institution und der Programmleitung gelingt, es mit der Tagesarbeit der Einrichtung zu „verzahnen“ und die Programmarbeit zu einer der Säulen dieser Arbeit wird. Die Institution und deren Leitung müssen aktiv hinter dem Programm stehen. Lediglich „geduldete“ Programmarbeit, die in der Institution keine Rolle spielt, ist zum Scheitern verurteilt und so wichtig Eltern sein können – getragen werden muss es von der Einrichtung oder Organisation.
Der Grundstein ist eine Programmeinführung, die – nicht nur aus rechtlichen Gründen – von der gesamten Einrichtung oder Organisation getragen werden muss. Je gründlicher dieser Prozess vorbereitet und durchgeführt wird und je besser die gesamte Institution einbezogen wird, desto nachhaltiger sind auch die Ergebnisse. Das Fundament ist umso tragfähiger, je stärker die Leitung der Institution beim Grundlehrgang vertreten ist, je mehr Mitarbeiter daran teilnehmen (zwei sind sicher zu wenig!) und je besser das Programm im Leitbild der Institution zu Geltung ist.
Zur Verzahnung gehört als Nächstes, dass dargestellt wird, welche „Standardaktivitäten“ der Institution auf welche Art und Weise von den betreuten jungen Menschen für ihre Programmteilnahme genutzt werden können. Ein solcher Katalog ist dann im Rahmen des Jahres- oder Schuljahresprogramms immer wieder leicht zu aktualisieren. Wenn es bereits bei der Einführung ein Budget zum Beispiel für Reisekosten gibt, muss später nicht bei jedem Lehrgang um Unterstützung nachgefragt werden. Ähnliches gilt für die Öffentlichkeitsarbeit: schon bei der Einführung sollten ein „Schwarzes Brett“ für die Mitarbeiterinformation und ein Unterbereich der Website entstehen.
Programmleiter und Stellvertreter müssen und sollen auch nicht alles selbst machen. Wenn es zum Beispiel einen Verantwortlichen für die Pressearbeit gibt, sollte dieser auch in diese wichtige Arbeit einbezogen werden – entweder von Fall zu Fall oder als Mitglied des Leitungsteams. Gleiches gilt für den Bereich Recht und Versicherung oder die Qualitätsentwicklung (bei Schulen ist die Schulentwicklung der Schlüsselbereich, in dem das Programm „aufgehoben“ werden muss). Genauso, wie die Institution sich weiterentwickelt, müssen sich die Verzahnung des Programms und das Programm selbst weiterentwickeln!
