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Der Menüpunkt „Programm“ führt zu den zwölf Kapiteln des Online-Handbuchs, dem aktuellen Kompendium zum Internationalen Jugendprogramm. Schriftliche Auszüge finden sich unter „Medien“ in der Bibliothek zum Herunterladen.

 

Programmentwicklung: Fragen zu den Leitprinzipien

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer: 135305

Erstellt am 2004/07/07, zuletzt geändert am 2011/07/04, begonnen am 1999/12/02

Die Programmarbeit gelingt umso besser, je besser die „Zehn Leitprinzipien“ realisiert werden. Aber wie? Die folgenden Fragen sollen dazu helfen, die Diskussion darüber anzuregen und zu vertiefen.

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer:

Erstellt am: 2. Dezember 1999, geändert am:

Fotos:

Die Programmarbeit gelingt umso besser, je besser die „Zehn Leitprinzipien“ realisiert werden. Aber wie? Die folgenden Fragen sollen dazu helfen, die Diskussion darüber anzuregen und zu vertiefen.

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Die Programmarbeit gelingt umso besser, je besser in der Praxis die „Zehn Leitprinzipien“ (Grundlagenband, S. 12) realisiert werden. Aber wie? Die folgenden Fragen können dazu helfen, die Diskussion darüber anzuregen und zu vertiefen und einen Anstoß zur Programmentwicklung zu geben.

 

Persönliche Herausforderung

  1. Wie stellen wir sicher, dass Helfer und Teilnehmer die Bedeutung von „Persönliche Herausforderung“ verstehen?

  2. Wie vermitteln wir das Konzept des Programms als persönliche Herausforderung an alle Beteiligten?

  3. Welche Methoden setzen wir ein, um Betätigungsprogramme zu planen, die auf den Stärken der jungen Menschen aufbauen?

 

Machbar für alle

  1. Wie können wir erwachsene Helfer gewinnen und ausbilden, die einen Bezug zu jungen Menschen haben?

  2. Welche Organisationen und Stellen können uns dabei helfen, mit jungen Menschen in unterschiedlichen Bereichen in Verbindung zu kommen?

  3. Welche Schritte können wir unternehmen, um für eine Umgebung zu sorgen, die neue Teilnehmer anspricht und unterstützt?

  4. Was sind die wirkungsvollsten Maßnahmen für die Umsetzung einer „Machbar-für-alle“-Strategie?

  5. Wie können wir gegen Fremdenfeindlichkeit oder Sexismus in der Gruppe angehen?

  6. Sollten einzelne Stellen auf ganz bestimmte Zielgruppen ausgerichtet sein?

 

Freiwillig

  1. Welche Gründe haben junge Menschen, freiwillig am Programm teilzunehmen?

  2. Ist es möglich, junge Leute anzusprechen und zu ermutigen, am Programm teilzunehmen und trotzdem am Ethos der Freiwilligkeit festzuhalten?

  3. Was kann „Freizeit“ in unterschiedlichen Umgebungen alles bedeuten?

 

Persönliche Entwicklung

  1. Was ist der echte Nutzen der Programmteilnahme?

  2. Wie fördern wir das Lernen bei der Programmteilnahme?

  3. Wie spiegelt unsere Verleihfeier das Leitprinzip der persönlichen Entwicklung wider?

 

Individuell

  1. Wie sorgen wir für ein Gleichgewicht zwischen dem Bedürfnis an indidueller Flexibilität und organisatorischen Bedingungen?

  1. Was sind die wichtigsten Hemmnisse für Flexibilität und wie überwinden wir diese?

  2. Was beeinflusst junge Menschen bei der Auswahl von Aktivitäten?

  3. Wie gewährleisten wir Individualität innerhalb der Richtlinien?

 

Ausgewogen

  1. Wie überzeugen wir junge Menschen und Erwachsene, etwas Neues auszuprobieren?

  1. Wie erreichen wir ein ausgewogenes Programm bei einem Jugendlichen, der ein starkes Hauptinteresse hat?

  2. Wie können wir Jugendliche zu Aktivitäten in einem Programmteil motivieren, an dem sie wenig Interesse oder Vorerfahrung besitzen?

  3. Wie erweitern wir das Spektrum an Betätigungsmöglichkeiten für junge Leute aus unserer Gruppe?

  4. Wie motivieren und unterstützen wir unsere Leiter, Aktivitäten außerhalb der Gruppengrenzen zu ermöglichen?

  5. Was hindert junge Menschen daran, etwas wirklich Neues auszuprobieren, und was kann man dagegen tun?

 

Abgestuft

  1. Was heißt „Abstufung“ bzw. „schrittweise vorgehend“?

  2. Wie vereinbaren wir die Möglichkeit des Direkteinstiegs auf der Goldstufe mit dem Konzept der Abstufung?

  3. Wie können wir ein Klima schaffen, in dem Erwachsene unterstützend wirken anstatt zu bevormunden?

  4. Welche Konsequenzen hat das Konzept der Abstufung für die Leiter?

  5. Wie vermeiden wir eine „vakuumverpackte“ Programmerfahrung?

  6. Welche Betreuung brauchen Gold-Teilnehmer?

  7. Ist es richtig, dass die Helfer den Teilnehmern nie etwas abnehmen sollten, was diese selbst tun können?

 

Verbesserung zählt

  1. Im Begleitheft werden nur positive Leistungen gewürdigt. Wie können wir trotzdem sicherstellen, dass die Teilnehmer aus ihren Fehlern lernen?

  2. Wie stellen wir die Beteiligung der Teilnehmer bei der Beurteilung ihrer Entwicklung und ihres Einsatzes sicher?

  3. Wie motivieren wir junge Menschen zu einem neuen Anlauf, wenn sie die Voraussetzungen nicht erfüllt haben?

  4. Wie erläutern wir unseren Gutachtern das Ausfüllen der Begleithefte?

 

Marathon, kein Sprint

  1. Welchen Nutzen hat die andauernde Beschäftigung mit einer Aktivität?

  2. Wie vermeiden wir, dass die Mindestanforderungen zum Maximum werden?

  3. Wie können wir das Interesse eines Teilnehmers über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten?

 

Bereitet Freude

  1. Wie sorgen wir für die notwendige „Spaßkomponente” bei den Teilnehmern?

  2. Wie sorgen sie für die notwendige „Spaßkomponente” bei den Leitern?

  3. Was machte Teilnehmern beim Programm besondere Freude?