Richtlinien für NETZWERK-Korrespondenten
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer: 730202
Erstellt am 2011/11/29, zuletzt geändert am 2011/12/09
Die folgenden Ausführungen setzen die Anleitung „Multiplikatoren: Allgemeine Grundsätze“ voraus. Sie dienen gleichzeitig als Rahmen für die Recherche und Dokumentation von Beispielen guter Praxis.
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer:
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Die folgenden Ausführungen setzen die Anleitung „Multiplikatoren: Allgemeine Grundsätze“ voraus. Sie dienen gleichzeitig als Rahmen für die Recherche und Dokumentation von Beispielen guter Praxis.
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NETZWERK-Korrespondenten
Rahmen
NETZWERK-Korrespondenten recherchieren und dokumentieren Beispiele guter Praxis auf allen Ebenen der Programmarbeit bei eigenen Anbieterstellen und anderen Programmanbietern. Voraussetzung hierfür ist, dass sowohl die Qualitätskriterien der Programmarbeit wie auch die redaktionellen Grundsätze verstanden sind (vgl. die Darstellung der Qualitätskriterien im Programmarbeitsband und der Redaktionsgrundsätze in der Leitermappe).
Für ihre Tätigkeit benötigen NETZWERK-Korrespondenten regelmäßigen Einblick in die Programmarbeit der Anbieter in ihrer Umgebung, die in den Medien des Trägervereins positiv gewürdigt werden soll. Voraussetzungen hierfür sind u.a.:
Aufbauen einer entsprechenden Vertrauensbasis;
Pflegen von Kontakten;
Überwachen der Berichterstattung (insbesondere in den Tageszeitungen und auf der Webseite der Organisation);
Teilnahme an Veranstaltungen (vor allem lokale Grund- und Leitungslehrgänge, Vor-Ort-Beratungen, Jahresklausuren und Verleihfeiern).
Natürliche Partner von NETZWERK-Korrespondenten sind einmal die Programmkoordinatoren und Presseverantwortlichen der betreuten Programmanbieter. Außerdem können Multiplikatoren anderer Fachrichtungen wertvolle Impulse liefern:
Zum Grundauftrag von Beratern gehört es, Beispiele guter Praxis aufzuspüren.
Gutachter in Wildnisgebieten können z.B. über besonders gute Expeditionsthemen oder -gebiete berichten.
Trainer sammeln beim Leitungslehrgang Beispiele guter Praxis in allen Bereichen.
Bezüglich der Recherche von Teilnehmererfahrungen und der Einlösung des Teilnahmeversprechens „Du kannst mehr als du glaubst!“ ist das Elektronische Begleitheft eine gute Informationsquelle. Sowohl besonders spannende Einzelaktivitäten wie besonders gelungene „Gesamtpakete“ können hier mehr oder weniger direkt „erahnt“ und auf dieser Grundlage z.B. ein Interviewtermin für die Hintergrundinformationen zu einem Testimonial vereinbart werden.
Kompetenzen
NETZWERK-Korrespondenten müssen die Bedeutung von Beispielen guter Praxis für die Programmentwicklung verstanden haben, erfahrene „Netzwerker“ sein und gut schreiben können; aussagekräftige Fotos sind hilfreich. Während sich bei den anderen Multiplikatoren die Agenda meist von selbst ergibt, muss hier das Jahresprogramm eher in Eigeninitiative erstellt und abgearbeitet werden.
Journalistische Vorerfahrungen sind deshalb wichtig. Wo das war oder ist, spielt keine Rolle – ob bei einer Schülerzeitung, als Mitarbeiter der Webseite der Organisation, als Lokalreporter oder gar als NETZWERK-Reporter ist unerheblich.
Vorgaben und Hilfen
In der Tätigkeit als NETZWERK-Korrespondent sind besonders zu beachten:
der gesamte Programmarbeitsband – vor allem die Kapitel zur Programmentwicklung*);
die Anleitungen zu NETZWERK in der Leitermappe;
der Pressekodex.
Die Reportermappe enthält weitere hilfreiche Anleitungen.
Beispiele guter Praxis
Grundsätze
Beispiele guter Praxis sind auf allen Ebenen der Programmarbeit gefragt:
Teilnahmeprozess, d.h. besondere Erfahrungen einzelner Teilnehmer;
Betreuung in den Programmteilen und Begleitung der Teilnahme insgesamt;
Management der Programmarbeit.
Ständig gefragt sind Teilnehmerzeugnisse („Testimonials“) und „Installationsbeispiele“ wichtiger Konzepte (vgl. Programmarbeitsband).
Grundlage ist das Überwachen der Berichterstattung zur Programmarbeit. Live-Informationsquellen sind:
Aktivtitätentermine (inkl. Maßnahmen im Programmteil Expeditionen), Reflexionssitzungen und Sondertermine von/mit Teilnehmern;
Fixpunkte im Jahresprogramm wie Startveranstaltungen, Jahresklausuren und Verleihfeiern;
Sondertermine wie lokale Grund- und Leitungslehrgänge, Anbietertagungen oder Vor-Ort-Beratungen.
Darstellung
Für die Darstellung guter Praxis stehen im Grunde alle journalistischen Formen zur Verfügung (vgl. Reportermappe). Dabei sollte man vom Grundsatz „Lieber weniger, aber besser!“ ausgehen.
Hauptmedium ist NETZWERK, wo es eine spezielle Rubrik zu guter Praxis gibt. Entsprechende Beiträge erscheinen auch als Blattreihe in Ergänzung zum Rundbrief für Programmanbieter.
*) Derzeit in Entwicklung. Bis zur Fertigstellung gilt für Berater die EFQM-Broschüre.
