Anbieter-Dokumentation
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer: 691201
Erstellt am 2010/02/20, zuletzt geändert am 2010/04/17
Rechtliche Gründe und die Lizenzordnung verlangen von Programmanbietern und Anbieterstellen, ihre Arbeit fortlaufend und umfassend zu dokumentieren. Systematisch geführt und richtig gepflegt, ist die Anbieter-Dokumentation ein zentrales und effektives Element der Programmarbeit.
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
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Rechtliche Gründe und die Lizenzordnung verlangen von Programmanbietern und Anbieterstellen, ihre Arbeit fortlaufend und umfassend zu dokumentieren. Systematisch geführt und richtig gepflegt, ist die Anbieter-Dokumentation ein zentrales und effektives Element der Programmarbeit.
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Aufgabe
Rechtliche Gründe und die Lizenzordnung verlangen von Programmanbietern und Anbieterstellen, ihre Arbeit fortlaufend und umfassend zu dokumentieren. Systematisch geführt und richtig gepflegt, ist die in Orderform geführte Anbieter-Dokumentation alles andere als eine „tote“ Ablage, sondern ein zentrales und effektives Element der Programmarbeit. Nicht nur, weil Teile dieser Dokumentation auch dem Koordinationsbüro vorzulegen sind (z.B. über den Jahresbericht), sondern vor allem, weil sich auf ihrer Grundlage leicht Steckbrief, Portfolio und Präsentationsmappen erstellen lassen und im Notfall mit einem Handgriff auf wichtige Dokumente zurückgegriffen werden kann.
Mit der Anbieter-Dokumentation wird erreicht, dass:
alle Informationen zur Programmarbeit allen Verantwortlichen der Institution jederzeit in aktueller und einheitlicher Form zugänglich sind;
in rechtlicher Hinsicht wichtige Dokumente wie Elternbestätigungen bzw. -informationen oder Versicherungspolicen ständig griffbereit vorliegen;
neue Mitglieder des Leitungsteams leicht in ihre Aufgaben eingewiesen werden können und Amtswechsel leichter zu bewältigen sind;
die mit der Rolle eines Programmanbieters oder Anbieterstelle verbundene Leistung der Institution deutlich sichtbar sind.
Die Teilnahme-Dokumention jedes Jugendlichen bildet das Hauptergebnis der Programmarbeit authentisch ab und ist deshalb auch das Herz- und Glanzstück des Archivs. Mit den Kopien der ausgefüllten Planungs-, Dokumentations- und Auswertungsbogen aus Formularsammlung und Teilnehmer-Logbuch sowie der Begleitheft-Einträge bzw. Einzel- und Sammelzertifikate benötigt dieser Bereich auch den meisten Platz. Mehrere Ordner oder Fächer in der Hängeregistratur sind schnell gefüllt! Die Details sind in der Anleitung Teilnahme-Dokumentation beschrieben.
Bei der Erstellung des Ablageplans, der Festlegung der Ablagetechnik und der Dokumentation selbst sind die Vorgaben der Institution zu berücksichtigen, insbesondere in Bezug auf die Finanz- und Teilnehmerverwaltung sowie zu Datensicherheit und Datenschutz. Der Platz muss sicher, groß genug – und trotzdem für das Arbeiten leicht zugänglich sein. Ein weiteres Argument für einen eigenen Raum für die Programmarbeit …
Verwendungsmöglichkeiten
Amtsübergabe bzw. Einweisung neuer Mitglieder des Leitungsteams
Berichterstattung an die Leitung oder andere Gremien der Institution
Erstellung und Pflege von Präsentationen (z.B. Portfolio), Listen (z.B. von Teilnehmern) und Übersichten (z.B. Jahresbericht oder Steckbrief)
Finanzplanung und Kassenprüfung
Not-, Rechts- und Versicherungsfälle
Verlust von Abzeichen oder Urkunden
....
Mögliche Elemente
Grundlagen der Programmarbeit
Institution
Beschluss der Institution zur Programmeinführung
Leitbild der Einrichtung (falls das Programm aufgeführt ist) (z.B. Auszug aus dem Konferenzprotokoll)
Versicherungspolicen
Trägerverein
Lizenz- oder Registrierungsantrag
Lizenz- bzw. Registrierungsurkunde*)
Programmleitung
Leitungsteam: Übersicht und Kontaktdaten*)
Lehrgangsteilnahmen: Liste*)
Lehrgangsteilnahmen: Urkunden (ggf. Kopie)
Ressourcen
Finanzen
Budget*)
Inventarverzeichnis (inkl. Expeditionsausrüstung und Kartenverzeichnis)*)
Expeditionen
Liste der Expeditionsgebiete (mit Nummern der Topographischen Karten)*)
Organisationsplan
Strategie
„Jugendprogramm-Haus“ (Grundlehrgang)*)
Entwicklungsplan*)
Personalplan
Jahresplan*)
Notfallplan
Prozesse
Ablageplan*)
Regelungen zu Elternarbeit, Aufsichtspflicht und Versicherung*)
Vorgaben für den Einsatz von Ausbildern, Aufsichtspersonen und Gutachtern („Helfergrundsätze“)*)
System und Fixpunkte der internen Qualitätsentwicklung*)
Erlaubnis zum Lastschrifteinzug
Richtlinien für die Finanzverwaltung und Reisekostenabrechnung
Ergebnisse (alphabetisch)
Vor-Ergebnisse
Anbieterstellen: Liste (nur Sammellizenzen)*)
Ansichtsexemplare aller Materialien (z.B. Flyer)*)
Bestellungen, Rechnungen, Überweisungen
CD-ROM mit Fotos, Präsentationen und anderen wichtigen elektronischen Daten
Einladungen
Helfer: Liste*)
Helfer: Datenblätter
Jahresbericht: aktueller Bericht*)
Jahresbericht: Sammlung aller alten Berichte (Sammellizenzen: auch der Anbieterstellen)
Jahresbericht: Statistik über die Jahre (ggf. im Steckbrief)*)
Kontoauszüge (bei eigenem Konto)
Kooperationspartner: Liste*)
Kurzchronik*)
Reisekostenabrechnungen
Rundschreiben
Schirmherrschaft (z.B. Bestätigungsbrief)*)
Sitzungsprotokolle
Steckbrief*)
Veranstaltungsprogramme
Zugangsdaten (z.B. E-Mail-Konten, Online-Verwaltung)
Ergebnisse: einzelne
Abschlüsse: Listen*)
Abschlüsse: Betätigungen
Expeditionsplanungen und -berichte
Fotos: Verzeichnisse (z.B. von Alben, CDs oder großformatigen Fotos)*)
Fotos: Sammlungen (z.B. Alben und CDs)
Preise*)
Presseartikel
Registrierungen von Gold-Teilnehmern
Stimmen zum Programm*)
Teilnehmer: aktuelle Liste*)
Ergebnisse: Persönliche Teilnehmer-Dokumentation
Datenblatt
Anmeldeformular (auch für externe Aktivitäten!)
Gesamt- und Programmplaner
Begleitheft-Einträge bzw. Einzelzertifikate
Sammelzertifikate (Kopien)
Evaluationsbogen
Zeugnisse*)
…
*) Kann direkt oder als Kopie in das Portfolio übernommen werden.
